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Roter Sturm – Mockba to Berlin

In „Roter Sturm – Mockba to Berlin“ spielen Sie das Kriegsgeschehen vom deutschen Angriff mit Codenamen Barbarossa (1941) bis zur Hissung der roten Flagge durch die Russen auf dem Berliner Reichstag (1945) nach. Es ist das vierte Spiel einer etablierten 2. Weltkrieg-Reihe, die mit “Afrikakorps vs. Desert Rats” begann und mit “D-Day” und “1944: Winterschlacht in den Ardennen” fortgesetzt wurde. Erleben Sie eine Fülle neuer Einheiten – natürlich vor allem für die Rote Armee und die Deutsche Wehrmacht. Begeistern Sie sich für neue detaillreiche Gebäude, eine packende Atmosphäre und eine neu angelegte KI. Spielen Sie 20 vollgepackte Missionen, aufgeteilt in drei Kampagnen: Die Operation Barbarossa, der Krieg in Russland und die letzten Schlachten bis zur Einnahme Berlins.



Neue Einheiten
Das Spiel bietet eine Fülle neuer Einheiten, die Sie aus Afrika Korps oder D-Daynoch nicht kennen - hier ein kurzer Überblick.
 
Deutsche Einheiten

Der Jagdpanther basiert auf dem Fahrgestell des Kampfpanzers Panther, verfügt aber über einen festen, nicht drehbaren Aufbau. In diesem konnte mit der 8,8-cm-Kanone - der legendären Acht-Acht - eine leistungsfähigere Kanone als in dem Kampfpanzer mit drehbarem Turm untergebracht werden. Diese durchschlagskräftige Waffe zusammen mit guten Fahreigenschaften und der starken Panzerung machen den Jagdpanther zu einem gefährlichen Gegner für britische Churchills und amerikanische Shermans. Kettenschäden setzen den Jagdpanther aber praktisch außer Gefecht, da die Kanone in dem Jagdpanzer ja nicht drehbar ist.

Der Jagdtiger ist eine ähnliche Konstruktion wie der Jagdpanther, allerdings kommt das Fahrgestell hier vom Tiger-Kampfpanzer. Und wiederum konnte aufgrund des festen Aufbaus eine stärkere Waffe eingebaut werden, die 12 Jagdpanther ME 262 Hummel 12,8-cm-PAK. Diese starke Waffe verbunden mit der überaus schweren Panzerung - der Jagdtiger wog 70 Tonnen! - machen den Jagdtiger zu einem fahrbaren Bunker. Allerdings fährt er aufgrund seines Gewichtes sehr langsam und ein Kettenschaden kommt einem Todesurteil für das Fahrzeug gleich.

Der Elefant wurde auf dem Fahrgestell des Tiger I konstruiert und trug die 8,8-cm- Panzerabwehrkanone. Dieses Fahrzeug war langsam und hatte kein Maschinengewehr für die Nahverteidigung gegen die Infanterie. Die ersten Elefanten kamen in der Operation Zitadelle an der Ostfront zum Einsatz, und trotz ihrer bescheidenen Konstruktion gelang es ihnen, in Artilleriegefechten auf große Entfernung hunderte von T34 zu zerstören.


Für den Kampf gegen schwer befestigte Stellungen und Städte ist der Sturmtiger bestens geeignet. Dieses auf dem Tiger I basierende Fahrzeug erhielt einen festen Aufbau, der wiederum Platz gab für einen 380-mm-Mörser. Damit wurden raketengetriebene Sprengsätze verschossen, die eigentlich die Marine zur Vernichtung von UBooten entwickelt hatte. Wo diese Granaten aufschlugen, waren die Schäden riesig: Ganze Häuserblöcke wurden dem Erdboden gleichgemacht. Im Spiel ist der Sturmtiger auch sehr stark, aber keine alles zerstörende Superwaffe.


Der Hetzer war ein sehr erfolgreicher Panzerjäger. Er basierte auf dem Fahrgestell des Panzer 38 und wurde in Skoda in der Tschechoslowakei gebaut. Er war schnell, sehr klein und hatte eine niedrige Silhouette. Dennoch verfügte er über eine schwere Hochgeschwindigkeitskanone. Es gab auch eine Flammenwerfer-Variante vom Hetzer.

Ein an der Ostfront in schweren Kämpfen eingesetztes Fahrzeug war eine Flugabwehrkanon e-Version des Panzers IV, zuerst als "Möbelwagen" eingeführt, dann in "Ostwind" und "Wirbelwind" umbenannt. Es handelte sich um die erste gepanzerte und voll motorisierte Flugabwehrkanone des Krieges, die den Panzern sogar auf schwerem Boden mit der gleichen Geschwindigkeit folgen konnte. Das half deutschen Panzertruppen, um die fortschreitende Schwächung der Luftwaffe wenigstens etwas zu kompensieren. Mit dem Möbelwagen konnten sich die Bodentruppen gegen die Angriffe der IL2-Sturmovik Flugzeuge verteidigen. Die Selbstfahrlafette Hummel haben wir bereits unter den neuen Waffensystemen erwähnt. Die Hummel hat schnell die Position gewechselt und stellt eine effektive Artilleriewaffe dar. Allerdings ist der Kampfraum nur leicht gepanzert und die Besatzung somit verwundbar. Das Fahrzeug kann leicht übernommen werden. Der Panzer IV H ist eine Variante des bereits im Spiel eingeführten Panzer IV. Die Version H unterschied sich von den Vorgängern neben anderen Details sichtbar vor allem durch die außen seitlich und um den Turm montierten Panzerschürzen. Diese steigerten die Panzerung enorm und waren vor allem ein guter Schutz gegen englische Piats und amerikanische Bazookas. Auch die späten Ausführungen des Sturmgeschütz III wurden mit seitlichen Panzerschürzen ausgestattet. Wie in der Realität weist das Sturmgeschütz mit Schürzen seitlich bessere Panzerungswerte auf. Der Nebelwerfer stellte den Standard-Raketenwerfer der Wehrmacht dar. Dutzende solcher Werfer wurden zu Werfer-batterien und ganzen Werferbrigaden zusammengefasst und deckten den Feind mit einem fürchterlichem Feuerhagel ein. Damit das Spiel nicht aus den Fugen gerät, ist der Werfer natürlich nicht in solchen Konzentrationen anzutreffen.


Das Standard-fahrzeug der deutschen Panzergrenadiere war das SD KFZ 251. Dieses ist im Spiel gleich in drei Versionen vorhanden. Die Standardausführung ist mit einem MG bewaffnet und transportiert eine Gruppe Soldaten. Weiter oben erwähnt wurde auch schon die Ausführung mit einem im Kampfraum montierten Mörser. Darüber hinaus haben wir auch das SK KFZ 251/22 in das Spiel augnommen, eine Variante mit einer Panzerabwehrkanone.


Im Spiel gibt es diverse neue Flugzeuge für die Deutschen. Die JU 52 ("Tante Ju") stellte das Standard-transportflugzeug der Luftwaffe dar und wirft im Spiel nun Nachschub und Fallschirmjäger ab. Das langsam fliegende Propellerflugzeug ist mit seiner Wellblech-Außenhaut aber leichtes Opfer von Flak und Jagdflug-zeugen.
 
 
 

 

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